Eine Pottwalfluke taucht aus dem Wasser auf
Abenteuer
Autor: Anna Blümel
Fotos: Robert Marc Lehmann, Paula Kormos

Pottwalfluke vor Neuseeland

fotografiert von Robert Marc Lehmann

Robert Marc Lehmann ist Meeresbiologe, Forschungstaucher und preisgekrönter Naturfotograf. In HEROES WORLD verrät er die Geschichten hinter seinen Bildern.

Robert Marc Lehmann kniet mit Kamera in der Hand auf dem Boden

Der Pottwal ist ein Rekordtier. Er ist das größte Raubtier der Welt und er hat das größte Gehirn aller Tiere auf der Erde. Ob er auch das Schlauste ist, sei dahingestellt, scherzt Robert. Mehr als tausend Versuche brauchte der Naturfotograf, um das spektakuläre Motiv zu knipsen: „Wenn ein Pottwal abtaucht, hat man nur eine Chance. Da muss man in der richtigen Position sein – auf einer Ebene mit dem Tier“ erzählt er. Die Pottwalfluke fotografierte Robert bei einer Eiseskälte von circa 0 Grad Celsius vor der Küste Kaikouras auf Neuseeland.   

Bevor die Wale wieder zur Nahrungssuche in bis zu 3.000 Meter Tiefe abtauchen, bleiben sie etwa zehn Minuten an der Wasseroberfläche. Bei ihren bis zu 60-minütigen Tauchgängen jagen sie ihre Lieblingsspeise Riesenkalamare oder „snacken“ zwischendurch auch Mal einen Hammerhai, berichtet Robert. 

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